Hermle

Bei Hermle geht es weiter aufwärts. Der Umsatz stieg im 1. Quartal um 14,8%. Wachstumstreiber war das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 41,6% auf 60,2 Mio €. Im Inland schrumpfte der Umsatz um 10,8% auf 39,7 Mio €. Der Auftragseingang ist dagegen in allen Regionen zweistellig gestiegen und erreichte 126,9 Mio €. Daraus errechnet sich eine beachtliche Book-to-Bill-Ratio von 1,27. Besonders stark gefragt waren das neue Bearbeitungszentrum C650 sowie Automatisierungs- und Softwarebausteine. Der Auftragsbestand stieg um 48,6% auf 152 Mio €.

Aufgrund höherer Preise für Rohmaterialien und des schwachen Dollars verbesserte sich das operative Ergebnis aber nur leicht. Konkrete Zahlen blieb der Konzern jedoch schuldig. Im 2. Quartal setzte sich die positive Geschäftsentwicklung trotz schlechterer Konjunkturindikatoren fort. Auf der Hausausstellung Ende April mit mehr als 2.900 Besuchern stießen insbesondere die neuen Produkte für die Automatisierung und Digitalisierung auf großes Interesse. Im Gesamtjahr erwartet das Management einen Umsatz- und Ergebnisanstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Aufgrund tariflich bedingt höherer Personalkosten, der Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten und der anhaltenden Dollarschwäche werde das operative Ergebnis aber nicht so stark steigen wie der Umsatz. Allerdings gibt Hermle traditionell sehr konservative Prognosen ab. Eine Anhebung der Ziele im weiteren Jahresverlauf ist daher nicht ausgeschlossen.

 

Die 1938 gegründete Maschinenfabrik Berthold Hermle AG gehört zu den führenden Herstellern von Werkzeugmaschinen. Die Fräs- und Bohrmaschinen dienen der Bearbeitung von Werkzeugen, Formen und Serienteilen und kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in anspruchsvollen Branchen wie Medizintechnik, Optik, Luftfahrt, Auto, Rennsport sowie bei deren Zulieferern zum Einsatz. Werksvertretungen bestehen in über 50 Ländern. HV: Juli 2019

2018-08-05T14:35:10+00:00

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